Vorläufiger Spielplan veröffentlicht...


Die drei baden-württembergischen Fußballverbände haben den vorläufigen Spielplan für die Saison 2023/24 veröffentlicht…

Mit dem Kräftemessen gegen den FSV 08 Bietigheim-Bissingen startet der Offenburger FV am 05. August mit einem Heimspiel zur neuen Saison in der Oberliga Baden-Württemberg. Die drei baden-württembergischen Fußballverbände haben alle vorläufigen Spieltermine vorab veröffentlicht. Die zeitgenauen Ansetzungen werden nun in Abstimmung mit den beteiligten Vereinen vorgenommen, so dass es an den einzelnen Spieltagen noch zu Veränderungen bei den Anstoßzeiten kommen kann.

Die 46. Saison seit der Gründung der Oberliga Baden-Württemberg im Jahre 1978 startet am Wochenende vom 05. bis 06. August. Bis zur Winterpause werden insgesamt 20 Spieltage angesetzt. Auftakt nach der Winterpause ist am 02. März und der letzte Spieltag findet am 01. Juni 24 statt. Das Ortenau-Derby steht in der Vorrunde am 14. Spieltag auf dem Programm, wenn der OFV am 21. Oktober den SV Oberachern zu Gast hat.

Hintergrund: Die Oberliga Baden-Württemberg wurde mit Beginn der Saison 1978/79 als Zusammenschluss der besten Mannschaften aus den Verbänden Württemberg, Nordbaden und Südbaden gegründet. Zuvor gab es die vier Amateurligen Württemberg, Schwarzwald-Bodensee, Südbaden und Nordbaden. Bislang spielten insgesamt 102 Vereine in der höchsten baden-württembergischen Spielklasse.

Der Offenburger FV befand sich nach zwei gewonnenen Meisterschaften (1974 und 1975) gerade in einer Phase der Konsolidierung und des Neuaufbaues, als im Herbst 1976 der Beschluß des DFB „wie ein Blitz“ einschlug. Über seine Regionalverbände stellte der Deutsche Fußballbund (DFB) die Weichen für eine einheitliche Klasseneinteilung an der Spitze des Amateurfußballes.

Ab der Saison 1978/79 sollte es erstmals im Regionalverband Baden-Württemberg eine, aus den Landesverbänden Württemberg (und Schwarzwald-Bodensee), Nordbaden und Südbaden, bestehende (Amateur-)Oberliga, als eine der dritthöchsten deutschen Fußballklassen unter der 2. Bundesliga geben. Der Südbadische Fußballverband hatte entschieden, daß die ersten fünf Vereine der 1. Amateurliga Südbaden nach Abschluß der Saison 1977/78 in die Oberliga Baden-Württemberg aufsteigen sollen.

Als einziger Verein aus dem Großkreis Ortenau hatte sich der Offenburger FV entschieden, das gesteckte Vorhaben zu erreichen. Dem Verein war die Qualifikation zur neuen (Amateur-)Oberliga nicht nur Wunschdenken, sondern Verpflichtung gegenüber seiner Tradition und dem eigenen Publikum.

Nach dem letzten Spiel in der 1. Amateurliga Südbaden befand sich der OFV – statt unter den Ersten fünf – nur auf einem Nichtaufstiegsplatz wieder. Im Umfeld des Vereins gab es bereits Proteste wegen der verpassten Qualifikation. Am Ende überraschte und profitierten die Offenburger durch den Aufstieg des 1. FC Nürnberg in die 1. Bundesliga und des südbadischen Meister SC Freiburg in die 2. Bundesliga, und schlüpften als Tabellensechster quasi über die „Hintertür“ in die Oberliga Baden-Württemberg hinein.

(Bild mit freundlicher Genehmigung: M. Schwitzkowski)

 

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